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CORONAVIRUS SARS-CoV-2

Die Spitäler Schaffhausen informieren Sie an dieser Stelle über aktuelle Informationen und Hotlines bezüglich Coronavirus SARS-CoV-2.
Vorgehen im Verdachtsfall / Hotlines
Haben Sie Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden oder andere grippeähnliche Symptome? Dann bleiben Sie zu Hause. Begeben Sie sich nicht in eine Arztpraxis oder ins Spital, wenn Sie nicht dazu aufgefordert werden. Falls Ihre Beschwerden behandelt werden müssen, melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt oder bei einer der folgenden Hotlines:

  • Bundesamt für Gesundheit (BAG): 058 463 00 00 (täglich 6.00 - 23.00 Uhr) 
  • Ärztefon: 0800 33 66 55 (täglich 24 Stunden)
  • Schaffhauser Hotline (für Fragen, die den Kanton Schaffhausen betreffen): 052 632 70 01 (werktags 08.00 – 18.00 Uhr)
Test auf COVID-19
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt den Test allen Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung (z. B. Husten, Hals-schmerzen, Kurzatmigkeit) mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen oder plötzlich auftretender Anosmie oder Ageusie (Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns).
Bei Unklarheiten helfen Ihnen die Telefon-Hotline des BAG (058 463 00 00) oder des Kantons Schaffhausen (052 632 70 01) weiter.

Es werden keine Tests auf persönlichen Wunsch oder Wunsch des Arbeitgebers durchgeführt.


Test-Durchführung

Werden Sie von Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt, dem BAG oder der Hotline des Kantons Schaffhausen für einen Test zu uns überwiesen, wird Ihnen mitgeteilt, wie das weitere Vorgehen aussieht.


Test-Resultate

Wurde bei Ihnen ein Test durchgeführt, werden Sie – sobald die Testresultate vorliegen – kontaktiert. Es kann einige Tage dauern, bis das Resultat vorliegt. Begeben Sie sich in dieser Zeit in Selbst-Isolation. Bis die Test-Resultate vorliegen, können keine telefonischen Auskünfte über den Stand der labordiagnostischen Abklärung erteilt werden.

Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne
Das Coronavirus soll nicht ungehindert weiterverbreitet werden. Dazu braucht es Selbstverantwortung: Selbst-Isolation, wenn man krank ist, und Selbst-Quarantäne, wenn man nahen Kontakt zu einer am Coronavirus erkrankten Person hatte. Denn infizierte Personen können ansteckend sein, bevor sie Symptome haben.

Hier finden Sie detailierte Informationen des Bundesamts für Gesundheit BAG was Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne bedeutet.

Operationen, Sprechstunden, Therapien
Der Bundesrat hat bekannt gegeben, das Verbot für nicht dringliche ambulante und stationäre Behandlungen und Therapien per 27. April 2020 aufzuheben. Ab diesem Tag wird der Betrieb am Kantonsspital Schaffhausen daher kontrolliert und schrittweise hochgefahren. Es werden wieder erste elektive Patienten zu ambulanten Terminen und Operationen aufgeboten.
In notfallmässigen Situationen sind wir selbstverständnlich wie gewohnt für Sie da.


Die Medizinische Trainingstherapie (MTT) am Kantonsspital Schaffhausen hat ab Montag, 25. Mai 2020, wieder geöffnet. Abonnenten/-innen werde per Brief über die Details der Wiedereröffnung informiert. 

 

Schutzmasken-Pflicht am Kantonsspital ab 27. April 2020
Da sich ab dem 27. April 2020 wieder vermehrt Patienten im Kantonsspital aufhalten werden, bleiben die bestehenden Massnahmen (wie beispielsweise das Besuchsverbot) in Kraft oder werden angepasst. So ist ab Montag, 27. April 2020, das Tragen einer Schutzmaske am Kantonsspital Schaffhausen Pflicht. Davon betroffen sind sowohl Patienten, zugelassene Begleitpersonen und zugelassene Besucher als auch Mitarbeitende. Die Schutzmaske dient primär als Schutz für die Mitmenschen und nicht als Eigenschutz. Im Kantonsspital halten sich, bedingt durch Alter und Erkrankungen, viele Patienten auf, die zu den Risikogruppen für das neue Coronavirus gehören. Es gilt daher, diese Personen bestmöglich zu schützen.

Umsetzung Schutzmasken-Pflicht
Beim Eingang des Kantonsspitals müssen sich alle eintretenden Personen die Hände desinfizieren und erhalten anschliessend eine Schutzmaske, die sie sich anziehen und während des gesamten Aufenthalts im Kantonsspital tragen müssen. Mitarbeitende oder Zivilschutz-Angehörige sind vor Ort behilflich.

 

Besuchsverbot Spitäler Schaffhausen
Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitenden erlassen die Spitäler Schaffhausen ab Mittwoch, 18. März 2020, ein Besuchsverbot an allen Standorten (Kantonsspital Schaffhausen und Psychiatriezentrum Breitenau inkl. Psychiatrische Langzeitpflege).

Es gelten folgende Ausnahmen:
  • Eltern von Kindern (ein Elternteil pro Kind)
  • Partner von Gebärenden (eine Person pro Gebärende)
  • Angehörige/Bezugspersonen von Sterbenden (höchstens zwei Personen gleichzeitig)
  • Begleitung von gebrechlichen Patient/innen (eine Person)
  • Übersetzer/-in (eine Person)

Besuchszelte Psychiatriezentrum Breitenau
Beim Psychiatriezentrum stehen seit Ende April zwei Besuchszelte. Besucher/-innen müssen sich im Voraus telefonisch auf der jeweiligen Station des Patienten melden, um einen Besuchstermin zu vereinbaren. Dort erhalten Sie alle weiteren Informationen zum Ablauf.

 

Patienten und Besucher (Ausnahmen)

  • Zugang zum Kantonsspital: Patienten und durch die Ausnahmen zugelassene Besucher betreten und verlassen das Kantonsspital nur noch via Haupteingang. Für den Zutritt die Klingel benutzen.
  • Zugang zum Psychiatriezentrum Breitenau (inkl. Psychiatrische Langzeitpflege): Patienten und durch die Ausnahmen zugelassene Besucher melden sich bitte bei der Information.
Medizinische Notfälle
Das Notfallzentrum am Kantonsspital Schaffhausen steht der Bevölkerung weiterhin wie gewohnt zur Verfügung.

 

  • Die Spitäler Schaffhausen sind zwar für Covid-19-Fälle gerüstet, aber auch für Patientinnen und Patienten, welche wegen anderer Beschwerden und Verdachtsdiagnosen ärztlichen Rat und medizinische Abklärungen benötigen, weiterhin jederzeit und ohne Einschränkung da.
  • Zum Beispiel Herzinfarkt, Hirnschlag, Krebserkrankungen, Knochenbrüche, Blinddarm- oder sonstige Entzündung im Bauchraum etc., sollten so früh wie möglich behandelt werden.
  • Die Wege der Covid-19-erkrankten Personen und anderen Personen ist weitestgehend voneinander getrennt, so dass auch das Risiko, sich während eines Notfall- oder Spitalaufenthaltes mit dem Virus zu infizieren, klein ist.
Schwierige Zeiten gut meistern - Hilfestellungen und Verhaltentipps
Die vom Bundesrat verordneten Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sind wichtig und richtig. Diese aussergewöhnliche Situation stellt alle vor grosse Herausforderungen. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit und der sozialen Kontakte kann Ängste, Stress und Druck für eine Person, ein Paar oder eine Familie auslösen und zu Überforderungen sowie Konfliktsituationen führen. Dies kann letztlich in Aggression und Gewalt münden. Bewährte Verhaltenstipps und Hilfestellungen aus der psychologischen Praxis und Forschung können helfen, diese Situation bestmöglich zu meistern.
Eine Auswahl hilfreicher Tipps finden Sie im untenstehenden Merkbklatt des Kantons und der Spitäler Schaffhausen.
Es ist auch richtig, sich Unterstützung zu suchen, wenn man selbst nicht mehr weiterkommt. Es ist ein Zeichen von Stärke und Verantwortungsübernahme, das Problem anzugehen.
Eine Liste von Ansprechstellen finden Sie auf der letzten Seite des Dokuments. Grundsätzlich gilt: Jeder Mensch ist anders, alle sollten die Empfehlungen so übernehmen, wie sie am besten zu Ihnen passen.

 

Merkblatt: Schwierige Zeiten gut meistern
Merkblatt in einfacher Sprache: Schwierige Zeiten gut meistern 

Kommunikationsabteilung Spitäler Schaffhausen
Bitte beachten Sie folgende Hinweise:
  • Sämtliche Medien- und Marketinganfragen sind an die Medienstelle der Spitäler Schaffhausen zu richten.
  • Besuche von Medienschaffenden auf dem Gelände der Spitäler Schaffhausen sind nur nach Abstimmung mit der Medienstelle möglich.
  • Foto- und Filmaufnahmen auf dem Gelände der Spitäler Schaffhausen sind vorgängig mit der Medienstelle abzusprechen.
  • Auskünfte zum Gesundheitszustand von Patienten werden nicht erteilt.

 

Kontaktdaten der Kommunikationsabteilung der Spitäler Schaffhausen

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