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Medizinische Servicezentren

Radiologie und Nuklearmedizin

Häufige Fragen

Wie werde ich vom Institut für Radiologie und Nuklearmedizin betreffend den Termin für meine Untersuchung kontaktiert?

Sobald wir eine Anmeldung von Ihrer zuweisenden Ärztin oder dem zuweisenden Arzt erhalten haben, werden wir Sie je nach erhaltener Angaben telefonisch, auf dem Postweg oder per E-Mail kontaktieren.

 

Was muss ich zum Untersuchungstermin mitnehmen?

Falls Ihnen die überweisende Ärztin oder der überweisende Arzt Unterlagen für die Untersuchung mitgegeben hat (zum Beispiel frühere Aufnahmen), so nehmen Sie diese bitte zum Untersuchungstermin mit. Nicht vergessen sollten Sie Ihre Krankenkassenkarte oder den Unfallschein sowie gegebenenfalls eine Lesehilfe.

Bei speziellen Untersuchungen oder minimal-invasiven Eingriffen ist es möglich, dass wir Sie im Vorfeld kontaktieren und Ihnen Empfehlungen oder Anweisungen übermitteln.

 

Was soll ich machen, wenn ich am vereinbarten Untersuchungstermin kurzfristig verhindert oder verspätet bin?

In diesem Fall bitten wir Sie, mit unserer Anmeldung telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufzunehmen.

 

Wie muss ich mich für die Untersuchung vorbereiten? Muss ich nüchtern sein, und darf ich meine Medikamente weiter einnehmen?

Im Vorfeld der Untersuchung erhalten Sie von uns detaillierte Instruktionen betreffend Untersuchungsvorbereitung. Falls Sie für die Untersuchung nüchtern sein sollten, teilen wir Ihnen dies vorgängig mit. Für die meisten Untersuchungen ist keine besondere Vorbereitung nötig. In der Regel dürfen Sie alle Ihre Medikamente wie gewohnt mit einem Glas stillem Wasser einnehmen.

 

Ich leide an Diabetes (Zuckerkrankheit) und muss Insulin spritzen. Worauf muss ich achten, wenn ich zu einer radiologischen oder nuklearmedizinischen Untersuchung oder einem interventionell radiologischen Eingriff angemeldet bin?

Passen Sie Ihre Insulindosis nach unten an, falls Sie für die Untersuchung nüchtern sein müssen. Bei Unklarheiten fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder uns.

 

Wie erfahre ich das Resultat der Untersuchung, und wie kommt der Bericht zu meiner behandelnden Ärztin respektive zu meinem Arzt?

Im Anschluss an die Untersuchung wird der Bericht direkt Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt übermittelt.

 

Ich bin für ein MRI angemeldet und habe einen Herzschrittmacher, eine Prothese oder ein anderes Implantat.

Wenn Sie für eine MRI-Untersuchung vorgesehen sind, sollten Sie uns mitteilen, wenn Sie folgende Geräte/Implantate oder Fremdkörper tragen: Herzschrittmacher, Innenohrhörgerät, Neurostimulatoren, Cochlea-Implantat, Mittelohr-Implantat, inkorporierte Pumpen (z. B. Schmerzmittelpumpe, Insulinplumpe), Granatsplitter in Gefässnähe, magnetisierbare Gefässclips nach Hirnarterienaneurysma-Operation oder Herzklappenoperation.

In diesem Fall werden wir sorgfältig prüfen, ob die MRI-Untersuchung durchgeführt werden kann.

 

Was kann ich tun, wenn ich unter Platzangst leide?

Informieren Sie uns, wenn Sie unter Platzangst leiden. Wir werden kompetent und vertrauensvoll mit Ihnen und Ihren Ängsten umgehen. Je nach Ausprägungsgrad Ihrer Angst können wir Ihnen ein angstlösendes Medikament geben. Denken Sie bitte daran, dass Sie im Falle einer solchen Medikamenteneinnahme durch eine Begleitperson abgeholt und gefahren werden müssen.

 

Was tun, wenn ich Allergiker/-in bin?

Sie müssen dies immer vor der Untersuchung melden. Insbesondere beim CT-Kontrastmittel können allergische Reaktionen auftreten, denn es enthält Jod. Der Radiologe oder die Radiologin wird entscheiden, ob auf Kontrastmittel verzichtet werden muss.

Allergien auf MRI-Kontrastmittel sind selten, können jedoch ebenfalls auftreten.

 

Was tun, wenn ich ein Nierenleiden habe?

Sie müssen dies immer vor der Untersuchung melden. Diese Information ist für uns sehr wichtig, da wir in bestimmten Fällen kein Kontrastmittel verwenden können. Wichtige Informationen über Ihre Nierenfunktion sollten uns von Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer behandelnden Ärztin vor der Untersuchung mitgeteilt werden.

 

Sind radiologische Untersuchungen gesundheitsschädlich?

Ultraschall- und MRI-Untersuchungen werden seit Jahrzehnten durchgeführt. Es wurden bisher keine gesundheitsschädigenden Wirkungen gefunden. Einzig in der Frühschwangerschaft sollten keine MRI-Untersuchungen durchgeführt werden. Klassisches Röntgen, Durchleuchtung und CT basieren auf ionisierenden Röntgenstrahlen, die in hohen Dosen als Spätfolge nach Jahrzehnten zu Gewebeveränderungen bis hin zu Krebsgeschwüren führen können. Die Dosis für ein Röntgenbild entspricht aber einem Hundertstel der jährlichen natürlichen Strahlenbelastung. Bei einer CT-Untersuchung entspricht die Dosis ungefähr dem Zwei- bis Vierfachen der jährlichen, natürlichen Strahlenbelastung.

 

Ich bin schwanger oder nicht sicher, ob ich schwanger bin.

Wenn Sie nicht sicher sind, müssen Sie einen Schwangerschaftstest durchführen lassen. Wenn Sie schwanger sind, sollte, ausser in potenziell lebensbedrohlichen Situationen, keine CT- oder Röntgenuntersuchung durchgeführt werden. Ebenso sollte keine MRI-Untersuchung innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate durchgeführt werden und es darf kein Kontrastmittel verwendet werden. Eine Ultraschalluntersuchung ist unproblematisch.

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